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Die Lösungsalternative 3 basiert auf einem Sonderaufbau, der sich dadurch auszeichnet, dass innerhalb des Fahrerhauses nur noch ein Sitz existiert. Damit wird es möglich, die Kabinenbreite auf 1216 mm zu verkleinern und auf der linken Seite des Fahrgestells anzuordnen, so dass der Auslegerarm dann vorne rechts am Fahrzeug positionierbar ist, wobei dessen Kinematik jedoch grundsätzlich verändert werden muss, wie in der Abbildung gezeigt.
Während der Fahrt befindet sich der Auslegerarm in einer vorne rechts zwischen der Stoßstange und dem Vorderrad befindlichen rechteckigen Aussparung (vergleiche Abbildung). Um dem Fahrer eine uneingeschränkte Beobachtung der Bewegungen des Auslegerarms zu ermöglichen, wurden auf der rechten Kabinenseite zwei großzügige Fensterflächen vorgesehen, deren Maße der folgenden Darstellung zu entnehmen sind (vergleiche Abbildung).
Der vorgesehen Fahrersitz entspricht dem der Änderungskonzeption, ist aber fest arretiert und nicht schwenkbar, da bereits durch die an der Kabine sowie dem Auslegerarm vorgenommenen Gestaltungsveränderungen sichergestellt ist, dass der Fahrer die Ablaufabschnitte "Fahrt" und "Entleerung" in weitgehend gleicher Körperposition durchführen kann (vergleiche Abbildung).
Da der Sitz auf der linken Seite des Fahrerhauses installiert wird, vereinfacht sich darüber hinaus zum Beispiel auch das Einfädeln in den fließenden Straßenverkehr. Die Darbietung aller für die Durchführung der Arbeitsaufgabe relevanten Informationen erfolgt durch ein zentral hinter dem Lenkrad angeordnetes Display, das zum Beispiel während des Arbeitsablaufabschnitts "Fahrt" die Geschwindigkeit oder die Motordrehzahl anzeigt. Beim Einlegen des Rückwärtsgangs oder Betätigen des Joysticks werden diese Informationen automatisch durch die von den am Fahrzeugheck beziehungsweise im Schüttraum angebrachten Kameras gelieferten Bilder ersetzt.
Durch die Neukonzeption des Fahrerarbeitsplatzes und die Veränderung der Anordnung des Auslegerarmes verbessern sich - im Vergleich zur Umgestaltungsvariante - die Sehbedingungen weiter. Der Fahrer muss zwar bei voller Auslenkung des Auslegerarms seinen Kopf um mehr als 60° nach rechts verdrehen, um die Behälteraufnahme noch im empfehlenswerten Bereich beobachten zu können, hat dafür aber Vorteile bei der Überwachung der häufiger auftretenden Greifarmbewegungen in unmittelbarer Fahrzeugnähe, die in bequemer Kopfhaltung möglich ist.
Der Entwurf geht über die im Anforderungskatalog enthaltenen Fest- und Mindestforderungen hinaus, da hier auch Wünsche berücksichtigt werden. So ist zum Beispiel die Außensicht zu beiden Seiten möglich und durch das zentrale Display sind alle Anzeigen im geeigneten Bereich angeordnet. |
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