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PPM - Anwendungsfelder

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Eine der grundlegenden Eigenschaften des PPM-Ansatzes, ist seine Fähigkeit für eine breite Palette von Arbeitsplätzen und Arbeitsbedingungen adaptiert zu werden. PPM ist nicht auf eine bestimmte Gruppe von Arbeitsplätzen beschränkt und bisherige Untersuchungen in unterschiedlichen Ländern haben gezeigt, daß sowohl klassische Produktionslinien, als auch Verwaltungen oder Dienstleistungsbereiche erfolgreich eigene PPM-Systeme entwickeln und einsetzen können. Besonders hat es sich als Navigationsinstrument für Arbeitsgruppen bewährt, die durch die Entwicklung in die Lage versetzt werden, selbständiger zu arbeiten und ihre Leistungen genau zu kontrollieren.

PPM bietet sich daher für Organisationen, Verwaltungen oder Unternehmen an, die verstärkt Gruppenarbeit einsetzen bzw. die Einführung planen, und den Mitarbeitern und Vorgesetzten ein umfassendes Instrument zur Steuerung dieses Prozesses zur Verfügung stellen wollen. Die zunehmende Flexibilisierung in Verwaltung und Produktion macht es notwendig, selbständige Einheiten zu schaffen, die unmittelbar auf ihre Aufgaben Einfluß nehmen können und auch direkte Rückmeldung über Resultate erhalten. Das Vorhandensein klarer Ziele, die auch von den Mitarbeitern akzeptiert werden, führt zu einer besseren Nutzung der vorhandenen Ressourcen und zur Verbesserung bestehender Arbeitsabläufe, die sich in einer gesteigerten Produktivität niederschlagen. Durch die aktive Beteiligung der Mitarbeiter bei der Erstellung und Nutzung des PPM-Systems, kommt es zu einer stärkeren Identifikation mit der Arbeitsgruppe und den vorhandenen Aufgaben.

Dies sind nur einige der denkbaren Anwendungsmöglichkeiten von PPM:

  • Bereits bestehende oder neue Arbeitsgruppen sollen in die Lage versetzt werden, selbständiger zu arbeiten und ihre eigenen Leistungen direkt zu kontrollieren.
  • Zur Steigerung sowohl der Motivation als auch der Produktivität von Mitarbeitern.
  • Zur Analyse von Arbeitsplätzen und Arbeitsabläufen, mit dem Ziel diese für die Beschäftigten zu verbessern.
  • Zur Erstellung eines direkten und leistungsbezogenen Prämiensystems für Mitarbeiter.
  • Zur Schaffung von präziseren Arbeitsabläufen und verbesserter Kommunikation zwischen beteiligten Mitarbeitern und Vorgesetzten.
  • Zur Schaffung von Transparenz bei Zielsetzungen.
  • Zur Hilfe bei der Identifikation von ineffizienten Arbeitsabläufen.
  • Zur Implementierung eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP).
  • Zur Unterstützung von bereits bestehenden Leistungs- und Mitarbeiterbewertungssystemen.

Als Hilfsmittel kann dabei der Dortmunder Fragebogen für Arbeitsgruppen (DFA) eingesetzt werden.

Erstellt 1998 von Arndt Hoschke
Zuletzt bearbeitet 15.02.2006 von Dietmar Gude
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