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Organisationsgestaltung in KMU - Übersicht

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Innovative und menschengerechte Organisationsgestaltung
in kleinen und mittleren Unternehmen

Ein Projekt
des Instituts für Arbeitswissenschaft der RWTH Aachen (IAW)
der Ruhr-Universität Bochum (RUB)
der Universität Dortmund
der Sozialforschungsstelle Dortmund (sfs)
und des Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo)

Die ständige Veränderung der Märkte führt zu einem zunehmendem organisatorischen Innovationsdruck auf kleine und mittlere Unternehmen. Reorganisation und Restrukturierung sind Voraussetzungen für ihre Leistungsfähigkeit und ihr langfristiges Überleben. Durch Restrukturierungsprozesse werden Handlungsspielräume und Entscheidungsverantwortung für Führungskräfte und Mitarbeiter ermöglicht, es können aber auch verstärkt Belastungen und psycho-mentale Beanspruchungen hervorgerufen werden.

Klein- und Mittelbetriebe sollen in die Lage versetzt werden, Gestaltungspotentiale so auszuschöpfen, dass die Belastungen für die Mitarbeiter minimiert und die präventiven Ressourcen im Unternehmen nachhaltig gefördert werden. Sie benötigen dafür entsprechende Ziele, Strategien, Handlungsempfehlungen und Leitbilder.

Die Organisationsgestaltung vernachlässigt oft arbeitswissenschaftliche Gestaltungskriterien, da betriebswirtschaftliche Zielkriterien vorrangig erscheinen. Die Auswirkungen psycho-mentaler und "organisationaler" Belastungen auf Sicherheit und Gesundheit werden häufig unterschätzt. Gerade hinsichtlich der Frage, welche Chancen und Risiken neue Arbeitsorganisationskonzepte bieten, finden sich kaum systematische Fallbeispielsammlungen. Zudem fehlt bisher das Konzept einer menschengerechten Organisationsgestaltung, mit dem versucht wird, Wirtschaftlichkeitskriterien und Gesundheitsaspekte gleichwertig zu berücksichtigen.

Zu insgesamt 9 Themenschwerpunkten (z.B. Arbeits- und Gesundheitsschutz bei teilautonomer Gruppenarbeit, Dezentrale Organisation von betrieblichen Funktionen, Belastung und Beanspruchung bei Verkleinerung von Unternehmen) wurden Zusammenstellungen praxistauglicher Leitbilder, Gestaltungsziele sowie Analyse- und Gestaltungshilfen (Instrumente) erarbeitet, jeweils unterlegt mit anschaulichen Beispielen und pragmatischen Lösungsschritten.

Grundlage bildete das über die Kooperationspartner verfügbare Know-How aus Forschung, Entwicklung, Beratung und Praxisbeobachtung. Diese Wissensbasis wurde für das spezifische Zielgruppenspektrum (Inhaber, Geschäftsführer und Führungskräfte, aber auch Betriebsräte, Berater und Fachverbände) aufbereitet. Die Beiträge zu den Themenschwerpunkten sind auf die Handlungsbedarfe sowie die besonderen innerbetrieblichen Handlungspotentiale und Bewältigungsmöglichkeiten kleiner und mittlerer Unternehmen abgestimmt.

05/1999 bis 05/2000

IMOKMU wurde im Rahmen des NRW-Landesprogramms QUATRO gefördert, kofinanziert aus Mitteln der Europäschen Union.

Erstellt 1999 von Dietmar Gude & Susanne Reich
Zuletzt bearbeitet 13.01.2009 von Dietmar Gude
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