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Flexible Arbeitsformen - Übersicht

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Gesundheitliche Auswirkungen flexibler Arbeitsformen -
Risikoabschätzung und Ableitung von Gestaltungsanforderungen

Ein Projekt der
Sozialforschungsstelle Dortmund (sfs)
und des
Leibniz-Instituts für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo),
im Auftrag der
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

Problemhintergrund

Mit der Globalisierung der Märkte und der Ausbreitung neuer Informations- und Kommunikationstechniken entsteht ein buntes Szenario veränderter Arbeits- und Erwerbsformen, die in der aktuellen arbeitspolitischen Debatte zumeist auf den gemeinsamen begrifflichen Nenner "flexible Arbeit" gebracht werden. Im Blick sind dabei vor allem alternative Formen und Modelle der Arbeitszeitgestaltung, vom "Normalarbeitsverhältnis" abweichende Beschäftigungsformen (Leiharbeit, Tele-Heimarbeit, neue Selbstständigkeit), neue Arbeits- und Organisationsmodelle (teilautonome Gruppenarbeit), der permanente Wandel von Unternehmensstrukturen und -kulturen (lernendes Unternehmen) und die Auflösung kontinuierlicher Erwerbsverläufe. Sicher scheint, dass flexible Arbeit eine durchgreifende Veränderung betrieblicher und beruflicher Anforderungsszenarios bedeutet, womit sich auch eine neue Mischung von Risiken und Ressourcen der Gesundheit einstellt.

Ziel des Vorhabens

Worin diese Veränderungen von Anforderungen, Belastungen und Bewältigungsmöglichkeiten genau bestehen und mit welchen Ansätzen des Arbeitsschutzes und Gesundheitsförderung präventiv Einfluss genommen werden kann, war die Kernfragestellung des Vorhabens. Ziel war es, auf der Grundlage des nationalen und internationalen Forschungs- und Erfahrungsstandes gemeinsam mit den Betroffenen und "interessierten Kreisen" Ansätze für persönliche, betriebliche und institutionelle Gestaltungsmöglichkeiten zu entwickeln, die einen problemangemessenen und zeitgemäßen Präventionsstandard begründen könnten.

Laufzeit

03/2000 bis 08/2002

Endbericht

Der Endbericht zum Vorhaben ist im Rahmen der Schriftenreihe der Bundesanstalt für Arbeitschutz und Arbeitsmedizin erschienen (Fb 986), die vom Wirtschaftsverlag NW, Bremerhaven, publiziert wird.

  • Ulrich Pröll (Leitung)
    Telefon: +49 231 8596 217 
    Telefax: +49 231 8596 100
    Landesinstitut Sozialforschungsstelle Dortmund
    Evinger Platz 17
    44339 Dortmund
  • Dietmar Gude
    Telefon: +49 231 1084 303 
    Telefax: +49 231 1084 402
    Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund
    Ardeystr. 67
    44139 Dortmund

Sozialforschungsstelle Dortmund (sfs)

Landesinstitut unter Fach- und Dienstaufsicht des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, Wissenschaft und Forschung in Nordrhein-Westfalen. Am Institut wird ein breites Themenspektrum der Arbeitsforschung bearbeitet, unter besonderer Berücksichtigung der Entwicklungen und Bedarfe des Landes.

Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo)

Betreibt anwendungsorientierte Grundlagenforschung zur Sicherung der Arbeitsfähigkeit des Menschen unter Vermeidung tätigkeits- und arbeitsumweltbedingter Beeinträchtigungen. Das Institut wird vom Land Nordrhein-Westfalen und der Bundesrepublik Deutschland getragen.

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

Wissenschaftliche Einrichtung, die im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Sozialordnung (BMA) die Arbeitssicherheit, die Gesundheitssituation und die Arbeitsbedingungen in Betrieben und Verwaltungen analysiert.

Erstellt 2000 von Ulrich Pröll & Dietmar Gude
Zuletzt bearbeitet 13.01.2009 von Dietmar Gude
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