Bildschirmarbeitsplätze - Bildschirmposition |
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Wohin mit dem Bildschirm?
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| ® | Stellen Sie gemäß der weiteren Anleitung an vier aufeinander folgenden Arbeitstagen Ihren Monitor anders auf, damit Sie die Vorzüge und Nachteile von verschiedenen Bildschirmpositionen kennenlernen können. |
| ® | Wir empfehlen, jeweils einen ganzen Arbeitstag mit jeder Aufstellung zu arbeiten, auch wenn es zunächst ungewohnt ist. |
| ® | Aufgrund der Erfahrungen an den vier Tagen können Sie am fünften Tag den Bildschirm so aufstellen, wie Sie persönlich am besten daran arbeiten können. |
| Anleitung für eine individuell günstige Bildschirmposition |
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| 1.Tag: | Bildschirm hoch und nah | |
| Stellen Sie Ihren Bildschirm auf einer geeigneten Unterlage in Augenhöhe auf, so daß Sie gerade nach vorne blicken. Sie sollten dabei aber nicht aufwärts schauen. Ziehen Sie Unterlage so nah an sich heran, daß der Abstand vom Auge zum Monitor etwa 50 cm beträgt. | ![]() |
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| 2.Tag: | Bildschirm tief und nah | |
| Plazieren Sie Ihren Monitor so tief es eben geht. Behalten Sie dabei den Bildschirmabstand des ersten Tages bei. Stellen Sie zum Beispiel den Bildschirm vorne auf eine kleine Unterlage, so daß er leicht schräg steht. | ![]() |
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| 3.Tag: | Bildschirm hoch und entfernt | |
| Bringen Sie den Bildschirm mit der Unterlage vom ersten Tag wieder in Augenhöhe, stellen Sie den Bildschirm etwa in 90 cm Entfernung auf, zum Beispiel, indem Sie einen kleinen Tisch hinter den Schreibtisch stellen. | ![]() |
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| 4.Tag: | Bildschirm tief und weit weg | |
| Stellen Sie Ihren Bildschirm wieder tief, wie Sie es schon am zweiten Tage gemacht haben. Die Entfernung des dritten Tages, etwa 90 cm, behalten Sie bei. | ![]() |
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| 5.Tag: | Freies Einstellen der optimalen Position | |
| Erst an diesem Tag stellen Sie den Monitor so auf, wie es für Sie am günstigsten ist. Probieren Sie so lange, bis Ihnen die Aufstellung für Augen und Wirbelsäule am angenehmsten ist. | ||
Bevor Sie beginnen noch einige Tips:
| ® | Schauen Sie beim Arbeiten möglichst senkrecht auf die Bildschirmfläche, so als ob Sie Ihr Gesicht in einem Spiegel betrachten wollten. Nutzen Sie dazu auch die Möglichkeit, den Bildschirm zu neigen. Die Zeichen auf dem Monitor sollten etwa 4 mm hoch sein. |
| ® | Körperliche Beschwerden durch die ungewohnten Positionen können Sie gering halten, wenn Sie so entspannt wie möglich sitzen. Stellen Sie Ihren Stuhl so ein, daß die Knie und Ellenbogen jeweils einen rechten Winkel bilden. Die Füße sollten gerade auf dem Boden stehen und der Rücken immer durch die Lehne abgestützt sein. |
| ® | Wenn Sie alterssichtig sind oder eine Bildschirmarbeits-Brille tragen, kommen nicht alle Positionen in Frage. Probieren Sie die Positionen, bei denen Sie scharf sehen können. |
| ® | Die richtige Beleuchtung am Arbeitsplatz ist eine wichtige Voraussetzung für gutes Sehen. Stellen Sie den Bildschirm bzw. die Lampen so auf, daß keine störenden Reflektionen im Bild erscheinen. |
| ® | Wahrscheinlich werden Sie während der vier Erprobungstage etwas improvisieren und die Möbel rücken müssen. Mit einem Kasten unter dem Bildschirm oder einem Beistelltisch hinter dem Schreibtisch lassen sich die verschiedenen Positionen herstellen. Sorgen Sie aber immer für eine stabile und sichere Bildschirmaufstellung. |
Diese Anleitung ist das Ergebnis arbeitswissenschaftlicher Untersuchungen:
Jaschinski, W.:
Die Bedeutung von Sehabstand und Blickneigung für individuelle Sehfunktionen und visuelle Ermüdung am Bildschirmarbeitsplatz. Arbeitsmed. Sozialmed. Umweltmed. 34, 6, 225-230 (1999).
Jaschinski, W.:
Zur individuellen ergonomischen Gestaltung am Bildschirmarbeitsplatz: Sehabstand und Blickneigungswinkel. Arbeitsmed. Sozialmed. Umweltmed. 34, 7, 277-281 (1999).
Jaschinski, W., Heuer, H. and Kylian, H.:
Preferred position of visual displays relative to the eyes: a field study of visual strain and individual differences. Ergonomics, 41, No. 7, 1034-1049 (1998).
Jaschinski, W., Heuer, H. and Kylian, H.:
A procedure to determine the individually comfortable position of visual displays relative to the eyes. Ergonomics, 42, No. 4, 535-549 (1999).
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Erstellt 1999 von Wolfgang Jaschinski
Zuletzt bearbeitet 13.01.2009 von Dietmar Gude |